der japanische weg
Nagomi – ナゴミ
„Nagomi“ ist ein japanisches Wort und bedeutet so etwas wie Harmonie, Ruhe, Gelassenheit oder ein Gefühl des inneren Friedens. Es wird oft verwendet, um eine warme, beruhigende Atmosphäre zu beschreiben – zum Beispiel ein gemütliches Café, ein entspannter Moment oder eine Person, die anderen ein gutes Gefühl gibt.
Die 6 Kreise
Harmonie (和)
innere Ruhe (心の平安
Geborgenheit (安心感)
Wertschätzung (評価)
Entschleunigung (減速)
Einfachheit (単純さ)
Harmonie (和)
Innere Harmonie:
Ruhe, innerer Friede, Zufriedenheit und Balance mit sich selbst
äußere Harmonie:
respektvoller und friedliches Miteinander mit anderen Menschen und seiner Umwelt und Natur
Harmonie ist der Leitgedanke von Nagomi.
innere Ruhe (心の平安)
Innere Ruhe ist im Nagomi-Konzept kein Zustand völliger Stille oder Leere, sondern ein ausbalanciertes Miteinander der eigenen Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse. Drei Elemente stehen dabei im Mittelpunkt,
Geborgenheit (安心感)
Der Ausdruck beschreibt ein Gefühl des Aufgehobenseins innerhalb einer Atmosphäre von Harmonie. Es geht nicht nur um Schutz oder Ruhe, sondern um eine Geborgenheit, die aus innerem Gleichgewicht entsteht.
Man kann es in drei Ebenen fassen:
- eine Geborgenheit die aus der Harmonie stammt
- eine Geborgenheit die nicht von außen kommt
- eine Geborgenheit die mit dem Leben fließt
Wertschätzung (評価)
Wertschätzung in Nagomi bedeutet, jemanden in einer Atmosphäre von Harmonie und Sanftheit anzuerkennen.
Es ist Wertschätzung, die:
nicht laut ist, sondern still und echt
nicht überhöht, sondern ausgleicht
nicht bewertet, sondern resoniert
nicht fordert, sondern verbindet
Es ist eine Form der Wertschätzung, die aus innerer Ruhe kommt und Ruhe schenkt.
Entschleunigung (減速)
Entschleunigung in Nagomi bedeutet, das Tempo des Lebens so zu reduzieren, dass Harmonie wieder spürbar wird.
Es ist nicht einfach „langsamer machen“. Es ist sanft langsamer werden, um wieder in Einklang zu kommen.
Einfachheit (単純さ)
Einfachheit in Nagomi bedeutet, das Leben so zu vereinfachen, dass Harmonie spürbar wird.
Es ist nicht nur „weniger tun“ oder „weniger besitzen“. Es ist ein inneres Aufräumen, das Raum für Frieden schafft.
